The ABC Murders

Als Fan von Crimes&Punishments hatte ich mich auf ein spannendes Kriminalabenteuer gefreut. Bekommen habe ich aber am Ende eine langweilige Klickorgie.

Ich teile das Spiel in zwei Hälften. Die ersten Spielstunden hatte ich jede Menge Spaß und hab mich motiviert durch diverse Verhöre und Rätsel geklickt. Dann hatte ich realisiert, es gibt keine neuen Mechaniken im Spielverlauf und wollte eigentlich nur noch wissen: Wer ist denn jetzt der Mörder? Das Spiel wurde einfach langweilig.

Visuell sieht das Spiel eigentlich ganz gut aus. Ich mag ja den Cell-Shading-Stil. Leider bewegt sich Hercule Poirot sehr gemütlich durch die Szenerie und bei der Suche nach Hotspots kann es dann auch mal länger dauern. Die Musik und Soundeffekte bleiben unauffällig im Hintergrund.

Grundsätzlich läuft das Spiel immer gleich ab: Man besucht einen Tatort, sucht nach Beweismittel und befragt Zeugen. Dadurch erhält man schnell mehrere Tatverdächtige, auf die man sich dann konzentriert. Ab und zu muss man verschlossene Behälter öffnen und dazu immer einen versteckten Mechanismus finden. Hat man genug Beweismittel, kann man seine grauen Zellen aktivieren und Schlussfolgerungen ziehen. So arbeitet man sich immer weiter, bis zur Aufklärung. Das ganze läuft linear ab. Das Spiel lässt einen erst zum nächsten Ort, wenn man am aktuellen Ort alle Aufgaben erledigt hat. Man kann sich also nicht in Indizien verstricken.

Zieht man bei der Untersuchung die richtigen Schlussfolgerungen, bekommt man weitere Hinweise oder schaltet neue Orte frei. Leider fühlt sich dieser Spielabschnitt ziemlich nach Try and Error an. Ich konnte selten nachvollziehen, warum diese Schlussfolgerung in diesem Moment die richtige war. Das nimmt dem Spiel viel Flair und hat mir am Ende auch den Spaß genommen.

Ich habe nur bis zum Ende durchgehalten, weil ich wissen wollte, wer der Mörder ist. Wahrscheinlich hätte ich aber besser das Buch von Agatha Christie gelesen. Wenn ich richtig informiert bin, basiert das Spiel auf eines ihrer Bücher.

 

 

 

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