Costume Quest 2

Ich bin ein großer Fan von Spielen, die vom Entwickler Double Fine stammen. Die Entwickler stecken oft viel Leidenschaft in ihre Spiele und bringen damit Titel auf den Markt, die oft Charme und eine gewisse Leichtigkeit haben. So auch bei Costume Quest 2. Man merkt, das Spiel ist eigentlich für eine jüngere Zielgruppe erfunden. Die Grafik ist bunt und einfach, die Figuren sehen lustig aus. Die Musik im Hintergrund verbreitet gute Laune. Das sollte ältere Spieler aber nicht abschrecken. Das Spiel bietet auch für sie ein paar spaßige Stunden.

Zur Geschichte: Wir befinden und in einer amerikanischen Kleinstadt, wo die Bewohner gerade das Halloween Fest vorbereiten. Die Kinder gehen von Tür zu Tür und sammeln Süßigkeiten ein. Jedoch gibt es da jemanden der gar kein Gefallen an diesem Fest findet und es mit aller Macht verhindern will. Dieser jemand ist ein Zahnarzt und geht es nach ihm, sollen alle Süßigkeiten verbannt werden.

Hier hat mich das Spiel gepackt. Ich werde mal vor eine ganz andere Aufgabe gestellt als der übliche Fantasie-Shooter-Anime-Kram in Videospielen.

Wir reisen durch die Zeit (ja, es gibt Zeitreisen!) und versuchen das Halloweenfest zu retten. In unseren Tüten sammeln wir Süßigkeiten, die als Währung für Kostüm-verbesserungen und Sammelkarten dienen.

Kostüme verleihen uns Fähigkeiten und geben uns eine Rolle, die wir im Kampf spielen. Wir können Magier sein, wir können Heiler sein, wir können Flächenschaden verursachen. Am liebsten hat mir das Sackboy Kostüm gefallen. Das war so schön schlagkräftig.

Sammelkarten verleihen uns Boni, die wir im Kampf einsetzen können. Manche heilen uns, andere geben den Gegnern einen Malus im Kampf. Sehr praktisch und es gilt, die richtige Kombination zu finden. Die Karten müssen nämlich aufgeladen werden und können nicht sofort im nächsten Kampf wieder eingesetzt werden.

In den Kämpfen kommt es auf das richtige Timing an, um einen maximalen Schaden zu verteilen. Mit der Zeit hat man den Bogen raus und weiß, wann man seine Aktionstaste drücken muss. Nur mit den Blocken hatte ich so meine Probleme. Es war mir nie genau klar, wann ich den Block aktivieren muss, damit er seine Wirkung zeigt und Schaden reduziert. Nun ja, das Spiel konnte ich auch so beenden. Sicher auch ein Punkt, wo man merkt, dass eine jüngere Zielgruppe angesprochen wird. Was nicht heißt, dass sich jeder Kampf ohne Probleme beenden lässt. Die Kostüme wollen schon richtig eingesetzt werden, bzw. unsere Gruppe aus drei Kindern muss sich mit den Kostümen auch ergänzen. Im späteren Spielverlauf lernt man auch neue Combos die einem den Kampf erleichtern.

Die Suche nach dem richtigen Kostüm hat mich begeistert. Ich war immer gespannt auf die neuen Fähigkeiten und wie sie mir den Kampf erleichtern oder im Spielverlauf neue Türen öffnen.

Ich hab nur einen negativen Punkt. Es gab zwei oder drei Punkte im Spiel, wo mir nicht ganz klar war, wie ich weiterkommen sollte. Ich wusste einfach nicht, was das Spiel von mir erwartete und stand ziemlich dumm in der Gegend herum. Dabei musste ich 1x in eine Lösung schauen, sonst würde ich heute wahrscheinlich noch an dieser Kreuzung stehen und grübeln. Das ist leider ein Malus der Entwickler von Double Fine.

 

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