Journey

Einer der Vorgänger von Journey schlummert immer noch auf der Festplatte meiner PS3. Ich hab das Spiel vor Jahren beendet aber es fällt mir schwer, es von der Festplatte zu löschen. Irgendwann möchte ich vielleicht wieder spontan in die Welt von Flowers zurückkehren.
Warum ich mich hier auf einen Vorgänger beziehe? Journey wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dasselbe Schicksal treffen.  Vor  wenigen Tagen habe ich das Spiel beendet aber ich weiß:

Irgendwann will ich wieder in diese Welt zurückkehren und eine neue Reise beginnen. Ich habe nämlich das Gefühl, das ich noch lange nicht alles in dieser Welt entdeckt habe.

Ich beginne meine Reise in der Wüste, vor mir nur Dünen und Sand so weit das Auge blicken kann. Nur ein Fixpunkt am Horizont erweckt meine Aufmerksamkeit. Ein hoher Berg mit einem Leuchten auf der Spitze. Das muss das Ziel meiner Reise sein. Ich mache
mich also auf den Weg. Vorbei an Ruinen und Höhlen, in denen ich merkwürdige Wandzeichnungen mit geheimnisvollen Hinweisen finde, erreiche ich schließlich ein Höhlensystem. Fliegende Wächter, Wirbeltiere aus Stein?, bewachen die Gänge und machen Jagd auf unvorsichtige Reisende.

Unterwegs treffe ich viele Geschöpfe. Bis auf die Wächter sind alle freundlich zur mir und helfen mir sogar. Immer wieder treffe ich auch auf  andere Reisende. Der eine oder andere hat mich auf meinem Weg ein Stück begleitet. Mit anderen habe ich nur ein paar Worte gewechselt und dann ist jeder von uns wieder seinen eigenen Weg gegangen.

Ich komme knapp an den genannten Wächtern vorbei und der Weg durch den Untergrund führt mich in eine riesige Halle. Ich muss wohl die Decke der Halle erreichen.
Weiter nach oben, den Berg erreichen, raus aus diesem Untergrund. Oben angekommen wartet ein verschneites Plateau auf mich. Es tobt ein Schneesturm und ich komme nur mühsam voran. Plötzlich tauchen wieder die Wächter auf. Ich muss mich vorsichtig bewegen. Dabei immer wieder gegen den Sturm ankämpfen.
Hinter Säulen finde ich Schutz vor dem Wind und kann neue Kraft sammeln. Es geht immer weiter, bis ich kraftlos im Schnee zusammensinke. Neben mir ein weiterer Reisender. Wir wachen wieder auf und stehen scheinbar schon auf der Bergspitze. Vor uns immer noch ein helles Leuchten. Der Weg führt uns durch das Leuchten und wir finden uns über der Wolkendecke wieder. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, vom Schneesturm und den Wächtern keine Spur. Vor uns eine Gebirgskette, die Spitze des höchsten Berges ist unser Ziel. Ein Funkeln gibt die Richtung vor. Wir stoßen uns ab und erreichen mit hohen Sprüngen von Stein zu Stein schließlich das Ende.
Mein Begleiter hat mich verlassen, ich finde mich in der Wüste wieder, vor mir eine Düne, wo führt mich diese Reise nur hin …

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