Red Dead Redemption

Auf einer Liste meiner Lieblingsspiele steht dieses hier auf jeden Fall ganz oben. Die Handlung von Red Dead Redemption spielt in Nordamerika, im Grenzgebiet zu Mexiko. Die Industrialisierung schreitet voran, die goldene? Ära des Wilden Westen geht zu Ende. Ich spiele einen ehemaligen Gesetzlosen, der von seiner Bande im Stich gelassen wurde und sich daraufhin als Farmer niedergelassen hat.

Allerdings holt mich die Vergangenheit ein und die Regierung verlangt von mir, dass ich meine alte Gruppe der Gesetzlosen verrate und sie ausliefere. Als Pfand hält die Regierung meine Frau und meinen Sohn fest. So viel zur Rahmenhandlung.

Ich besorge mir also ein Pferd, reite durch die weite Prärie und stelle mich der Aufgabe. In Städten und auf abgelegenen Farmen finde ich die notwendige Unterstützung. Natürlich nicht umsonst. Pferdediebe treiben ihr Unwesen, Räuberbanden überfallen Postkutschen, Berglöwen bedrohen Mensch und Vieh. Die Erledigung dieser Aufgaben schafft Vertrauen bei den Bewohnern der Siedlungen. Über Ölfelder und durch alte Minen geht die Reise bis in den mexikanischen Bürgerkrieg.

Bei Pferderennen und Wagenrennen kann ich mir Respekt verdienen. Im Saloon, beim Glückspiel, besorge ich mir Geld. Habe ich beim Spiel kein Glück, versuche ich als Kopfgeldjäger, Fellhändler oder Schatzsucher an Geld für bessere Ausrüstung oder ein besseres Pferd zu kommen. Natürlich kann ich auch einfach einen wilden Hengst fangen und zureiten. Er dient mir dann als treues Pferd oder ich verkaufe ihn.

Das Spiel schafft eine einmalige Atmosphäre, die mich tief in die Handlung reingezogen hat. Bewegt man sich von einem Ort des Geschehens zum nächsten Zielpunkt, kommt es immer wieder zu Zufallsereignissen. Dabei kann ich immer frei entscheiden, wie ich handeln möchte. Die Diebe verfolgen oder mit der Beute entkommen lassen? Den Unbekannten vor dem Tod durch den Strick retten oder einfach weiterreiten. Jede Aktion bringt mir Erfahrung oder hat Konsequenzen auf meinen Ruf in der Gegend. Entsprechend, welcher Ruf mir vorauseilt, grüßen mich Reisende respektvoll oder flüchten vor mir.

Am Ende dürfen wir unsere Frau und unserem Sohn wiedersehen und haben ordentlich unter den Schurken im Land aufgeräumt.

Das Spiel geht aber noch weiter und bis zum eigentlichen Ende gibt es noch viel zu entdecken und zu erledigen. Wenn ich möchte, lebe ich als Farmer mit meiner Familie oder ich treibe wieder als Gesetzloser mein Unwesen. Vielleicht reite ich aber auch nur die Prärie, genieße die Ruhe und bewundere den Sonnenuntergang.

Neben der oben beschriebenen Story für Einzelspieler gibt es auch einen Multiplayer-modus. Auch in der Story kommt es immer wieder zu Kämpfen in Gebieten, wo ein Canyon erobert werden muss, ein Fort gestürmt oder eine Häusersiedlung verteidigt werden muss. Diese Kämpfe kann man auch im Multiplayermodus zusammen mit anderen Spielern erleben. Findet man selber nicht genug Spieler in der Freundesliste, wird man zufällig einem Team zugeordnet. Das macht Laune und auf der Suche nach Verbesserung spielt man das immer wieder gerne. Sein Alter Ego für den Multiplayer kann man vielfach gestalten und bei Erfolgen auch neue Titel und optische Veränderungen freischalten. Motivation für weitere Spiele ist also vorhanden.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s