Giana Sisters: Twisted Dreams

Was habe ich mich gefreut als ich gehört habe das Giana Sisters: Twisted Dreams erscheint. Das Spiel tritt die Nachfolge zum Klassiker Giana Sisters an. Auf dem C64 habe ich das immer und immer wieder gespielt. Mit großem Spaß!

Kurz zur Story: Unsere Schwester wird entführt und wir müssen sie aus der Traumwelt befreien. In dieser Traumwelt sammeln wir so viele Diamanten wie möglich. Dabei müssen wir uns gegen zahlreiche Widersacher und Fallen behaupten.Das Spielprinzip ist einfach. Gradlinig hüpfen und laufen wir von A nach B durch die Level. Widersacher räumen wir durch einen Sprung auf den Kopf oder mit einen gezielten Feuerball aus dem Weg. Je nach Gesinnung, in der wir uns gerade bewegen.

Das ist das Besondere an diesem Titel. Wir können die Träume manipulieren und jederzeit die Person der Schwester wechseln. Eben waren wir noch als süße, blonde Giana unterwegs und nach einem Tastendruck bewegen wir uns als rothaariger Punk durch den Level weiter. Plötzlich tauchen Plattformen auf, öffnen sich Tore, die in der anderen Welt verschlossen waren. Die Grafik und die Musik ändern sich fließend. Die Musik spielt die Melodie weiter, aber in einer düsteren oder fröhlicheren Stimmung. Das sieht auf dem Bildschirm sehr gut aus und die Musik treibt einen voran. Hier macht das Spiel auf jeden Fall Laune. An der Musik war übrigens Chris Hülsbeck beteiligt.

Kommen wir zum Kritikpunkt. Die Steuerung und damit verbunden der Schwierigkeitsgrad. Die Steuerung ist einfach nur grausig. Ich bin mehr als einmal in einem Abgrund mit Säure gelandet, weil meine Spielfigur nicht da stehen bleiben wollte wo ich sie zum Stehen bringen wollte. Bei vielen Sprüngen kommt es auf das Timing an und da kann es sehr frustrierend sein, wenn die Steuerung zickt. Mit Try&Error kommt man schon irgendwann durch die Level. Spaß macht das auf Dauer nicht. Man fragt sich irgendwann: „Was habe ich jetzt falsch gemacht? Der Sprung hat doch gepasst.“ Zum Glück gibt es genug Rücksetzpunkte und man muss nicht den Level von vorne beginnen.

Ich habe mich bis zum ersten Bossgegner durchgeschlagen. Hier waren meine Nerven aber am Ende. Nach gefühlten 100. Versuchen werde ich das Spiel wohl wieder von meiner PS3 löschen. Am Ende scheitert es immer an der Steuerung, die mir mein Timing versaut.

Schade. Sonst ein schönes Spiel, wo die Steuerung aber viel kaputt macht. Eine Chance sollte man dem Spiel aber geben. Das hat es verdient und vielleicht kommen andere mit der Steuerung ja besser klar.

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