Auf Markus seinen Spuren
Unterwegs im Kyltal. Das schöne Wetter am Ostersonntag genutzt und die Wanderschuhe angezogen. Ziel war Burg Ramstein bei Kordel. Anstatt einer imposanten Burg erwartete uns allerdings ein altes, verfallenes Gemäuer. Vielleicht war der Besitzer noch nicht auf Touristen eingestellt, ich hoffe jedenfalls im Sommer sieht diese Anlage etwas gepflegter aus.
Nach einigen Orientierungsproblemen ging es dann weiter in Richtung Klausenhöhle. Das nächste Mal sollten wir vielleicht eine richtige Wanderkarte mitnehmen. Der offizielle Flyer mit den eingetragenen Routen war nicht so aussagekräftig wie wir gehofft hatten. Die Wege waren leider teilweise noch von umgestürzten Bäumen versperrt. So musste man immer wieder auf den Wegesrand ausweichen oder sich mit kleineren Kletterpartien helfen.
Nach der Klausenhöhle ging es dann weiter zur Genovevahöhle. Der Abstieg zur Höhle war abenteuerlich. Schnee, Matsch und umgestürzte Bäume mussten immer wieder über- wunden werden. Eine richtige Höhle gab es aber nicht zu sehen. Der Name führt einen etwas in die Irre. Es ist mehr eine nach innen gerichtete Beule im Fels.
Da wir uns nicht die große Tour gönnen wollten, ging es nun wieder zurück zur Burg Ramstein. Dort angekommen liessen wir uns noch ein paar Schnitzelspezialitäten im Waldhotel schmecken und ab ging es nach Hause.